
Mobil unterwegs | Prävention in Lebenswelten
Mobile Frühe Hilfen: Beratungs- und Unterstützungsangebot
Eine digitale Workshop-Reihe und individuelles Beratungsangebot für Fachkräfte in ländlichen Kommunen zur eigenständigen Planung, Durchführung und Auswertung mobiler Angebote der Frühen Hilfen – mit dem Ziel, die Reichweite und Bekanntheit dieser Angebote vor Ort zu stärken.
Im Nachfolgeprojekt zu „Frühe Hilfen sind da!“ unterstützt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) ausgewählte Kommunen in ländlichen Regionen dabei, die Reichweite und Wirksamkeit der Frühen Hilfen vor Ort zu steigern. Die Auswertung der mobilen Tour mit Kleinbussen aus dem Vorgängerprojekt zeigte: Neben der positiven Resonanz auf die Einsätze gibt es hohen Bedarf an fachlicher Begleitung – von der Auswahl geeigneter Strategien bis zur Materialbeschaffung.
Im Auftrag des NZFH begleitet SINUS die Kommunen über mehrere Monate hinweg. Ziel ist es, Fachkräfte vor Ort so zu stärken, dass sie mobile Maßnahmen eigenständig entwickeln, umsetzen und evaluieren können.
Besonders in ländlichen Regionen sind Angebote der Frühen Hilfen oft weniger sichtbar und schwieriger erreichbar. Weite Wege, eingeschränkter ÖPNV und eine dünne soziale Infrastruktur erschweren den Zugang für Familien. Mobile Angebote können hier eine Brücke schlagen, um Eltern und Erziehungsberechtigte niedrigschwellig zu erreichen und den Weg in weiterführende Unterstützungsangebote zu ebnen.

Das Projekt gliedert sich in drei Bausteine, die von SINUS umgesetzt wurden:
- Workshopserie
In bis zu vier Workshops erhalten die teilnehmenden Kommunen praxisnahe Impulse zu Ideenentwicklung, Einsatzvorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Auswertung und Reflexion der mobilen Einsätze. - Individuelle Beratung
Bei Bedarf werden die Kommunen telefonisch oder per E-Mail in der konkreten Planungs- und Umsetzungsphase begleitet. - Unterstützung bei Material & Ausstattung
SINUS bietet Hilfe bei der Beschaffung von Materialien und Equipment, um mobile Einsätze wirkungsvoll gestalten zu können.
Mit diesem Ansatz wird die im Vorgängerprojekt aufgebaute Erfahrung genutzt, um den Kommunen nachhaltig Werkzeuge an die Hand zu geben – für mobile Frühe Hilfen, die Familien erreichen, wo sie leben.
Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung 2025 wird das Projekt 2026 erneut umgesetzt.
Weitere Informationen zum Projekt:
NZFH: Mobile Frühe Hilfen – Beratungs- und Unterstützungsangebot | Modellprojekt: Frühe Hilfen sind da!